Francois du Plessis |
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Book Stories ..."So gilt als Grundvoraussetzung, dass für die Wirklichkeit dieser Objekte der Inhalt der Bücher keine Rolle spielt. Nicht das Wort, die Geschichte, ist das Material des Künstlers, sondern das Papier, der gebundene Leib aus hundert, zweihundert, dreihundert einzelnen Seiten. Ihnen gegenüber verhält er sich; er reagiert auf die zahllose Schichtung der Seiten, die Farbe des Einbands, die Größe, die Spuren des Gebrauchs, den Umfang. Den Körper zwingt er, sich zu drehen, zu verwinden, ihn zersägt er (nicht was im Buche steht) und montiert die gewonnenen Hälften neu nebeneinander. Nur so, in völliger Unabhängigkeit vom intellektuellen An-spruch des Ausgangsmaterials – oder besser von dem ihm zugewiesen, unter-stellten Anspruch – kann entstehen, was an architektonische Figuren erinnert. Kompakte, verfestigte, nur auf den ersten Blick einander ähnliche Plastiken... " |