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Die ARTCO Galerie präsentiert abstrakte Malerei. Mit der Doppelausstellung „Driften und Schichten“ zeigen die beiden Künstler Bernhard Zimmer und Birgit König was Malerei zu leisten vermag und wie unterschiedlich das auf den ersten Blick Ähnliche sein kann. Der 1957 in Stuttgart geborene Kölner Künstler Bernhard Zimmer spielt in seinen großformatigen Arbeiten mit Übermalungen und kontrastierenden Farben. Jedes Bild ist einzigartig, da Zimmer beständig Neues schafft ohne sich selbst zu zitieren. Am Wiedererkennungseffekt liegt ihm nicht. Inseln von Farbe erzeugen Räume, laufen über oder brechen aus. Um es mit den Worten der Kunstkritikerin Helga Scholl wiederzugeben, Zimmers Gemälde seien wie „ungemalte Bilder“, Königs Werke hingegen wie „gemalte Bilder“. 1957 in Trier geboren, lebt König seit 1993 als freischaffende Malerin in Aachen. Treffend zur Thematik „Schichten“, komponiert König in unendlichen Variationen Rasterstrukturen, die manchmal zu abstrahierten architektonischen Gebilden verschwimmen, ein anderes Mal erscheinen sie wie stoffliche Strukturen. „Allein aus Farbwerten ist der malerische Illusionsraum gebaut“, erklärt Scholl. Farben und sich kreuzende Strukturen scheinen die Bildfläche Schicht für Schicht nach eigenen Gesetzen zu ordnen und definieren die Komposition.
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