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Zum 60. Geburtstag des afrikanischen Künstlers, Bildhauers und Schriftstellers EL Loko, zeigt die ARTCO Galerie in einer retroperspektiven Ausstellung unterschiedliche Werkserien und „Stationen“ EL Lokos. Der 1950 in Togo geborene Künstler war in den 70er Jahren der erste afrikanische Schüler der Kunstakademie Düsseldorf, wo er unter anderem bei Joseph Beuys studierte. Heute gehört EL Loko zu den herausragenden Vertretern der modernen afrikanischen Kunst in Deutschland. Unter dem Titel „Kosmische Lettern“ hat EL Loko ein Alphabet seiner eigenen Bildsprache entwickelt, das ornamentale Verläufe, Figurationen, Urzeichen und Chiffren in sich vereinigt. „EL Loko spricht eine universelle Sprache mit eigenem Ausdruck. Seine Herkunft hat er dabei nie vergessen“, betonte der Kunstexperte Dr. Hans Brög in seiner Ansprache. Seine „Weltengesichter“ zeigen Menschen aus aller Welt ohne Unterschied von Ansehen, Rasse, Religion und Geschlecht. EL Loko hebt das Gemeinsame der Völker hervor, gerade in dem er ihre Unterschiedlichkeit zeigt. Neben seinem künstlerischen Schaffen als Maler und Bildhauer, stellt EL Loko nun auch sein neues Buch „Das Kuckucksei Ahoba“ vor. Der Roman mit autobiographischen Zügen beschreibt viele Details der afrikanischen Landschaft, der Mythen, Geschichte und Kultur und schafft dadurch einen Dialog zwischen zwei Welten - der Westlichen und der Afrikanischen. „Die afrikanische Lebensweise zu erklären kann mit so einem Buch aber nicht gelingen. Dazu müssen wir noch weiter in Kontakt treten und im Dialog bleiben“, betont der Autor, dessen Ziel es ist mit seiner Arbeit zwischen zwei Kulturen zu vermitteln.
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