MULTIPLE ART
 
ARTCO Galerie GmbH  
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Großformatige Lithographien von
Owusu-Ankomah aus dem Jahre
1993.

Gäste der Vernissage.
Eintrag ins Gästebuch.
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Brother Owusu-Ankomah.
Emeka Udemba mit Besucherin
der Ausstellungseröffnung.
Brigitte und Bernd Esser, Prof. Dr.
Fritz Rohde, Vors. des Forums für
Kunst und Kultur.

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Interessiertes Publikum.
Die "Gold Edition" von Godfried Donkor (rechts)

Godfried Donkor
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Zwei Blätter der Edition "MOVING
SYMBOLDS" von Owusu-Ankomah
Toyin Loye Der zweite Eingang zur Galerie.
Stelen von EL Loko.
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Holzschnitte aus den 1970er Jahren von EL Loko. Siebdrucke von Norman Catherine. EL Loko (l) und Emeka
Udemba
 

Mit dieser zweiten Ausstellung im ARTCO - Kunstraum im Bockreiterzentrum in Herzog-enrath präsentiert die Galerie erneut unterschiedliche Positionen afrikanischer Gegenwartskünstler. Gerade frisch aufge-legt und erstmalig zu sehen sind zwei Grafikserien von OWUSU-ANKOMAH und GODFRIED DONKOR. Hierbei handelt es sich um „Giclées“, um hochauflösende, Digitaldrucke mit lichtechten, pigment-basierten Tinten. Bei der Edition von Godfried Donkor sind die Motive zusätzlich mit echtem Blattgold bearbeitet. Die Serie von Owusu-Ankomah trägt den Titel „Moving Symbols“ und wurde im gleichen Druckverfahren hergestellt. Jedes einzelne Blatt ist vom Künstler mit einem wechseln-den Symbol handbemalt und somit ein Unikat. Darüber hinaus ist es uns gelungen, fast vergriffene Grafiken von Owusu- Ankomah aus den 90er Jahren zu bekom-men. Zu sehen ist u.a. die großformatige Lithografie von 1993 „Bapende“, mit der Owusu-Ankomah als „die Künstlerent-deckung aus Ghana“ auf der Art Multiple in Düsseldorf 1993 Furore machte.
EL LOKO ist seit vielen Jahren Künstler der Galerie und war bereits in einer Reihe von Ausstellungen vertreten. Die hier gezeigten Holzschnitte stammen überwiegend aus den 70er Jahren und entstanden größten-teils während seiner Akademiezeit in der Klasse von Joseph Beuys an der Düssel-dorfer Kunstakademie.
Erstmalig präsentiert die Galerie den nigerianischen Künstler TOYIN LOYE. Alle Elemente in seinen Arbeiten, die fröhlichen Motive aus der Tierwelt oder auch die dargestellten menschlichen Figuren haben eine besondere Bedeutung und sind angelehnt an die Symbolsprache der Yoruba in Westafrika. Sie erzählen kleine poetische Geschichten aus dem Alltagsleben.
NORMAN CATHERINE gehört zu den wichtigsten Künstlern Südafrikas und ist einer der prominentesten Vertreter der kritischen Kunstszene des Landes.
Seine in dieser  Ausstellung gezeigten Druckgrafiken und Holzskulpturen sind von Legenden, Fabeln, Masken und Allegorien Südafrikas beeinflusst und kommentieren auf eine bissig-humorvolle Weise die sozialen und gesellschaftlichen Zustände dort.
In den Werken von EMEKA UDEMBA aus Nigeria ergänzen sich unterschiedlichen Medien. Seine Arbeiten sind ein Zusammen-spiel von Installation, Performance und Fotografie. Immer wieder greift er das Thema der kulturellen Fremdheitserfahrung in seinen Werken auf. Ziel des Künstlers ist es, afrikanische und westliche Kunst in Bezug zu setzen.