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Das Forum für Kunst und Kultur
in der Euregio
e.V.
präsentiert
"Poetische Bildwelten" mit
Werken von Karin Kahlhofer und Aloys Rump.
Sie sind angekommen, die Künstler im umge-stalteten Bahnhof von Herzogenrath. Nach der Eröffnung im März präsentiert das Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath in der Euregio, in Zusammenarbeit mit der ARTCO Galerie seine zweite Ausstellung in neuen Räumen. Gezeigt
werden vom 6. Mai bis zum 17. Juni 2007 Bilder, Objekte und Skulpturen von Karin Kahlhofer
und Aloys Rump.
Die Werke beider Künstler zeichnen sich durch
poetische und bisweilen lyrische Bildkomposi-tionen aus, die ihr Oeuvre charakterisieren.
Die malerische Position, die Karin Kahlhofer seit vielen Jahren in ihrem Werk verfolgt, bewegt sich bewusst auf dem Grat zwischen Abstraktion und Gegenwartsbezogenheit. Ihr künstlerisches Werk, das sich vom Ursprung aus der infor- rmellen Gestaltung entwickelte, hat sich im Laufe der Jahre immer stärker an gegenständ-lichen, genauer landschaftlichen und mytholo-gischen Themen orientiert. Dabei enttwickelt die Künstlerin aus den erinnerten Objekten oder Landschaften ihre Farb- und Formenkompo-sitionen. Ihre Bilder sind ganz aus der Farbe gedacht und entwickeln so auch die gegenständ- lichen Formen aus dem Prozess des Malens.
Karin Kahlhofer wurde 1943 in Dortmund geboren und lebt heute in Köln. Sie absolvierte ein Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Gerhard Höhme, Karl-Otto Götz und war Meisterschülerin von Joseph Beuys. In zahl-reichen Ausstellung im In- und Ausland wurden ihre Werke gezeigt, eine Vielzahl von Arbeiten befindet sich in öffentlichen Sammlungen und Museen. Längere Arbeitsaufenthalte und Stipen-dien führten die Künstlerin nach Japan und Indonesien.
Aloys Rump ist einmal als „literarischer Maler“ bezeichnet worden. Raum, Zeit, Stille – immer wieder thematisiert und ergründet der Künstler diese Phänomene. Die Bilder, die er dafür findet, vermögen durch ihren unerhörten Stimmungs-gehalt zu verzaubern. Seine abstrakten informe-llen Bilder zeigen Spuren, Aufbrüche, Wunden und Verkrustungen, handeln von innerer Be-wegtheit, sind still und zugleich von einer brodelnden Oberfläche. Die Striche und Gesten haben gewisse Ähnlichkeit mit Geschriebenen, sind sozusagen „lesbar“. So ist es die Poesie in seinen Werken, die den Betrachter staunen lässt, eine Poesie der Langsamkeit, des Inne-haltens und des Innewerdens, eine Poesie der leisen Töne.
Aloys Rump wurde 1949 in Boppard geboren und lebt auch dort. Er absolvierte ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Peter Brüning und Gerhard Richter. Ein weiteres Studium führte ihn an die Hochschule der Künste in Berlin zu Gerd Thieler. Es folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Im letzten Jahr erhielt Aloys Rump den Förderpreis von Bundespräsident Hort Köhler.
Die Ausstellung „Poetische Bildwelten“ wurde am Sonntag, 6. Mai um 11 Uhr im Neuen Bahnhof Herzogenrath-Mitte eröffnet. Eine Einführung in das Werk der Künstler hielt Prof. Dr. Axel Hinrich Murken. Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs, freitags und samstags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr.
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